What you give – you get. Eigenverantwortung als Held

Eigenverantwortung – nur etwas für Helden?

Die TED-Konferenz kommt nach Köln – und wir stehen als Redner auf der Bühne!

Was ist TED? Die ‚große‘ TED ist ein jährliches Riesen-Event mit hochkarätigen Rednern, die soziale, ökologische, welt-verbesserliche Beiträge von maximal 18 Minuten Länge vortragen. Kostprobe für etwas ‚Inspiration pur‘ gefällig? Einer unserer Lieblings-Beiträge ist von Simon Sinek: „How great leaders inspire action.“ (Englisch mit deutschem Untertitel)

Neben der Hauptveranstaltung existieren weltweit Ableger (‚TEDx‘). Die nächste TEDxKoeln steigt am 14. Mai 2013 im ‘Alten Pfandhaus’ in Köln. Und wir sind dabei! Das Thema des Events ist uns wie auf den Leib geschneidert: Die Heldenreise. Wir freuen uns sehr über diese Gelegenheit und feilen derzeit kräftig an unserem Beitrag: „What you give – you get. Mit Eigenverantwortung zum Held seiner eigenen Lebensgeschichte werden.“ Unsere Erfahrungen aus dem Reservat liefern uns hier viele Impulse.

Dazu passt der Bericht des Kölner Stadt-Anzeiger in der Aschermittwochs-Beilage: „Riskier was, Mensch! Sieben Wochen ohne Vorsicht“ – so die Fasten-Aktion der Evangelischen Kirche. Was ist das „Fasten von Angst und Feigheit“ (O-Ton der Aktion) anderes, als die eigenverantwortliche (und heldenhafte) Gestaltung des eigenen Lebenswegs? Wir finden: Eine tolles Motto!

Etwas Mutiges riskieren – wie geht das? Wir geben in diesem Newsletter eine erste Anregung dazu. Viel Freude beim Lesen, Reflektieren – und vielleicht auch Fasten.

Herzliche Grüße

Eike Reinhardt & Daniel Goetz

Eike Reinhardt & Daniel Goetz

What you give – you get. Übung für mehr Eigenverantwortung

Helden folgen einem „Ruf“, dem sie antworten und der sie in die Welt hinauszieht. Wenn es die Situation erfordert, opfert sich der Held – ohne jedoch selber Opfer zu sein. Doch welchem Ruf folgen wir im Alltag? Genau diese Frage stellt uns die „Eigenver-Antwort-ung“. Und wenn wir diesen inneren Ruf hören: Welche Antwort geben wir?

Eigenverantwortlich – oder gar „heldenhaft“ – zu handeln, erfordert häufig Mut. Doch man muss nicht gleich in brennende Häuser laufen und Kinder aus dem Feuer retten. Der Alltag bietet ausreichend Gelegenheit, sich im Kleinen zu beweisen. Im Coaching ist dies die Aufforderung zur Musterunterbrechung. Die Evangelische Kirche nennt es in ihrer Aktion (s.o.) „fasten“. Das Wort fasten hat seine Ursprünge im Begriff „festhalten“ – i.S.v. festhalten an höheren Geboten. Was kann das sein? Die nächsten sieben Wochen (Aschermittwoch bis Ostern) bieten Gelegenheit für kleine, mutige Projekte mit hoher „emotionaler Gefahr“ für einen selber (und geringer für Andere, bitte!): Menschen anrufen, mit denen man lange keinen Kontakt hatte; etwas emotional „Verrücktes“ tun; sich der Gefahr des „Scheiterns“ aussetzen (z.B. nach einer Gehaltserhöhung fragen); die Spinnen im Keller nicht zertreten, sondern nach draußen setzen; das Richtige tun, auch wenn niemand es sieht; … Die Liste möglicher persönlicher Heldentaten ist lang.

Und nach einer Heldentat? Den Erfolg feiern! Können Sie sich einen Asterix-Comic vorstellen, in dem am Ende nicht mit einem deftigen Wildschwein-Gelage gefeiert wird? Wohl kaum. Denn das Feiern von Erfolgen gehört zum Heldentum dazu. Im Alltag beachten wir unsere persönlichen Erfolge häufig nicht: „Das war doch normal“, sagen wir dann. Ein mahnender Leitsatz heißt: „Wer feiern kann, kann auch arbeiten.“ Ja, das stimmt wohl: Ohne eine heilsame Selbstdisziplin geht es nicht. – Aber ist es nicht umgekehrt genauso richtig und wichtig? Sich selber mal etwas gönnen und innerlich auf die Schulter klopfen; einen Dank oder eine Anerkennung von Anderen auch annehmen; es auch mal „gut sein lassen“ anstatt sich dem eigenen Perfektionstrieb hinzugeben. Fällt Ihnen das schwer? Ist die Unfähigkeit zum Genuss vielleicht sogar eine „deutsche Krankheit“, wie die Diageo-Pernod Ricard-Genuss-Studie herausgefunden haben will? Ein Aspekt der Studie hat uns besonders angesprochen: Zum „sinnlich-provakanten Genuss [gehört,…] auch mal etwas Verrücktes zu machen – also etwas Sinnliches, Provokantes, leicht Verbotenes, jenseits des sozial Akzeptierten.“ – Und das hört sich doch fast schon wieder nach einer mutigen Musterunterbrechung an: Heldenhafter Genuss – das wäre doch mal was, oder?

Dank annehmen und Dank schenken – die zwei Seiten der beidseitig goldenen Medaille. Dankbar zu sein ist keine Schwäche, sondern kann sogar ein Zeichen von Souveränität sein. Dankbarkeit auf Augenhöhe könnte man es nennen. Im Reservat bei den First Nations haben wir eine Form der Dankbarkeit gegenüber der Natur erlebt („Mother Earth“ – im christlichen Sinne wohl „der Schöpfung“). Diese Demut den „kleinen Dingen“ gegenüber hat uns sehr fasziniert – und berührt. Man muss nicht unbedingt an die „belebte Natur“ von Steinen und Pflanzen glauben, um sich bewusst an ihr zu erfreuen und dabei Dankbarkeit zu empfinden. Gerade den Wert der unscheinbaren und „normalen“ Dinge erleben wir dann am stärksten, wenn sie uns fehlen: Man denke an die eigene Gesundheit – oder auch das sprichwörtliche „Salz in der Suppe“.

Es gibt nichts Gutes – außer man tut es! Wenn Sie jetzt Geschmack auf etwas Heldentum bekommen haben, probieren Sie es doch einfach aus – z.B. an drei konkreten Heldentaten. Greifen Sie in das Fass der persönlichen Herausforderungen und ziehen drei kleine Projekte heraus, die Sie sich für die Zeit bis Ostern vornehmen. Noch einige Tipps, damit Sie am Ende feiern können:

  • Führen Sie Buch – innerlich oder auch auf Papier – über Ihre eigenverantwortlichen Taten.
  • Ziehen Sie für regelmäßige Handlungen (oder Verzichtsübungen im klassischen Fasten-Sinne) frühestens nach drei Wochen oder auch erst zu Ostern eine Bilanz.
  • Fragen Sie sich dann: Was ist jetzt anders? Was ist vielleicht ganz neu? Wann fiel das „Fasten“ eher leicht? Welche neuen Qualitäten konnten Sie an sich entdecken?
  • Lassen Sie es Andere zumindest im privaten Umfeld wissen, dass Sie gerade fasten: Sowohl die öffentliche Bekenntnis als auch die Unterstützung von außen können helfen, durchzuhalten.
  • Seien Sie kein Einzelkämpfer – finden Sie Mitstreiter. Eine gemeinsame „Opfergabe“ verbindet und stärkt.
  • Behalten Sie von Anfang an im Auge, Ihren Erfolg zu feiern – im Stillen oder in Gemeinschaft. Jeder wird sich mit Ihnen freuen, wenn Sie dann zu Ostern z.B. eine Runde in der Kneipe ausgeben.
  • Last but not least: Bleiben Sie Mensch. Selbst dann, wenn Sie am Ende nicht „durchhalten“ oder das Vorgenommene nicht verwirklicht haben. Verzeihen Sie sich v.a. kleine „Sünden“ zwischendurch und brechen nicht das gesamte Projekt ab. Jeder Tag ist in dieser Hinsicht eine neue Gelegenheit.

Wir wünschen viel Freude dabei und sind auf Rückmeldungen (via Facebook) gespannt!

Zeiten(w)ende? – Was agateno Anfang 2013 bewegt

Ein missverstandener Maya-Kalender hat Ende 2012 so manchen bewegt. Für uns geht es Anfang 2013 um ganz andere Dinge – viel spannender!


Botschafter für den Mittelstand – Kooperation mit dem BVMW Köln

Seit zwei Jahren sind wir Mitglied im Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft (BVMW) und regelmäßige Besucher der vielfältigen Angebote. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt: Zusammen mit Margit Schmitz vom BVMW, Metropolregion Köln, haben wir ein Konzept ausgearbeitet, um als Botschafter des Mittelstands auf den Veranstaltungen einen Mehrwert für die Mitglieder zu schaffen.

agateno auf dem Cologne Business Day 2013

Mit der Präsenz auf dieser kleinen, aber feinen Messe im Kölner Mediapark wollen wir uns regional noch besser aufstellen und zeigen, dass nicht nur „die Großen“, sondern auch KMU (kleinere und mittlere Unternehmen) von unserem Angebot profitieren können. Sehenswert: Unsere Kurzpräsentation für den Cologne Business Day im innovativen Prezi-Format.

Vortrag: „Wie coacht der Medizinmann? – Und was kann ich als Coach davon lernen?“

Unsere geschätzte Kollegin Silvia Richter-Kaupp (www.successatwork.de) hat uns eingeladen, auf dem Regionaltreffen der International Coach Federation (ICF) in Karlsruhe einen Vortrag zu halten. Diesem Ruf folgen wir sehr gerne und freuen uns auf die Veranstaltung am 19. Februar im Hotel Eden.

agateno unterstützt nomagavovo®

BUSINESS CONSULTING of ART – das hat sich nomagavovo® auf die Fahnen geschrieben. Hinter dem (nahezu) Unaussprechlichen steckt … Kunst! Erfahrungsräume für Dialog und vielschichtige Kommunikation – dieses Motto trifft nicht nur auf agateno zu, sondern auch auf nomagavovo®. Das hat uns fasziniert und dazu bewogen, diese anspruchsvolle Liaison aus Kunst und Business zu fördern. Mehr unter: www.nomagavovo.com

Intuition und indianische Rituale

Das Thema „Intuition“ aus den letzten beiden Newsletter-Ausgaben werden wir in Zukunft wieder in den „Rauchzeichen“ aufgreifen. Unser Seminar „Intuition – der inneren Stimme folgen“ hat einige Teilnehmende tief bewegt, wie wir aus den Rückmeldungen zur Veranstaltung erfahren durften.

SchwitzhütteDas Ritual der Schwitzhütte, wie wir es bei den Cree First Nations erfahren haben, konnten wir nun einige Male auch hier anbieten. Gemeinsam mit den Teilnehmenden war es jedes Mal ein kraftvolles und intensives Erlebnis, das uns bestärkt hat, diesen Erfahrungsraum auch in Zukunft für Interessierte anzubieten (Termine jeweils auf unserer Facebook-Seite).

 

Bild, Ton und Tat!

Die bisherigen Rückmeldungen zu unserem Unternehmensfilm haben uns gefreut. Wer ihn noch nicht gesehen hat: Unbedingt auf unserer Webseite anschauen – Feedback willkommen.

Auch unsere Aktivitäten im Bereich Social Media (Facebook und Twitter) haben wir beibehalten. Unter www.facebook.com/agateno berichten wir regelmäßig von unseren bevorstehenden wie auch durchgeführten Veranstaltungen und freuen uns über „Likes“ und Kommentare.

Zum Abschluss noch ein Hinweis auf eine Aktion, auf die wir bereits von unseren First Nations Freunden aus Kanada hingewiesen worden sind und die jetzt den Weg über den Atlantik geschafft hat: „Idle no more!“ heißt die Bewegung, die sich für die Stärkung der Rechte der Ureinwohner einsetzt.

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